Abnehmen mit Spass und dein Wunschgewicht erreichen

Wenn ich mit Leuten und in Gesprächen mit Kunden am Anfang darüber spreche, was denn die Herausforderung ist in Bezug auf Gewicht abnehmen, dann stechen folgende 3 Themen heraus:

1. „Ich frage mich, wie ich aus all den Möglichkeiten an Ernährungskonzepten, Strategien und Theorien weiss, auf welche ich vertrauen soll und was ich genau machen muss um das Ziel sicher zu erreichen.“

2. „Woher soll ich die Zeit nehmen für die nötigen Massnahmen wie Sport und Ernährung, die ich dann im Alltag nicht umsetzen kann?“

3. „Ich verliere schnell den Willen und Motivation weil es einfach keinen Spass macht auf Vieles zu verzichten.“

Ich kann das sehr gut nachvollziehen.
Wie sieht es bei dir aus?

In diesem Artikel zeige ich dir eine bewährte Strategie wie du zu deinem Idealgewicht kommst und dabei Spass hast beim Abnehmen.

Die Strategie zu deinem Idealgewicht

Ob du erfolgreich abnimmst und dein Idealgewicht erreichst hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Ganz wichtig: Die Reise zu deinem Idealgewicht soll Spass machen.

Spass macht es, wenn der erste Erfolg und Veränderung nach kurzer Zeit eintritt. Wenn die Lösung einfach im Alltag umzusetzen ist und du trotzdem noch Leckereien geniessen kannst. Wenn du selbst es verstanden hast wie dein Körper reagiert und warum, dann hast du die Kontrolle über deinen Körper und es passiert nicht einfach etwas mit dir;-).

Meine Lösung und Strategie besteht aus 3 unterschiedlichen Bereichen mit verschiedener Wirkungsstärke:

1. Mindset – Mentale Einstellung, Glaubenssätze und Emotionen

50% des Erfolges hängt vom Kopf ab.

2. Ernährung – das richtige Ernährungskonzept

40% des Erfolges hängt von der Ernährung ab.

3. Sport – Bewegung im Alltag

Nur 10% des Erfolges hängt von Sport und Bewegung ab.

Diese 3. Hauptbereiche schauen wir uns jetzt im Einzelnen an.
Du erinnerst dich bestimmt an Sätze wie „Wenn du abnehmen willst musst du halt Sport machen“ oder „wenn du abnehmen willst musst du dich richtig und gesund ernähren“….

Wieso klappt es denn nicht, wenn man es doch eigentlich weiss?
Wissen alleine reicht nicht. Man muss ins TUN kommen und dort versteckt sich schon der erste wichtige Einflussfaktor, die Motivation und Einstellung.

1. Abnehmen beginnt im Kopf

Der Kopf, deine Einstellung und Gedanken ist mit 50% der stärkste Einflussfaktor zum Abnehmen.

Die Motivation um etwas anzupacken hängt mit deinem Denken zusammen. Oftmals kommen wir erst ins Handeln, wenn wir entweder keine andere Wahl mehr haben oder wenn der Schmerz und Leidensdruck gross genug ist.

Damit es gar nie soweit kommt, kannst du zwei Dinge tun:

1. Mindest

Schon vorher dein Denken und Einstellung (Mindest) dazu bringen dich auf das Ziel abnehmen zu fokussieren. In dem du dir ganz klar bewusst bist warum du abnehmen willst und das du dafür auch wirklich etwas tust und an dir 100% arbeiten willst.
Gib dir Zeit, denn es ist eine Reise zur Veränderung.

2. Emotionale Blockaden

Fange an zu beobachten, welche Emotionalen Blockaden bei dir auftreten und in welchem Zusammenhang-Situation. Hier ein paar Beispiele von Emotionalen Blockaden:

  • Angst nicht gesättigt zu sein
  • Angst vor steigender Gewichtszunahme
  • Belohnung nach einem intensiven Tag oder Tätigkeit
  • Essen durch Langeweile
  • Unzufriedenheit z.B. in der Partnerschaft
  • Frust durch unattraktive Figur
  • Stress wird kompensiert durch Süsses, Alkohol etc.
  • Wut über sich selbst und die Umstände
  • Fehlende Freude und Energielosigkeit

Wie du selbst emotionale Blockaden lösen kannst

Die Emotionen sind ein sehr starker Einflussfaktor auf die Motivation, den Durchhaltewillen und auch oft die eigentliche Ursache vom Übergewicht.

Fange an diese Blockaden zu beobachten, erkennen und arbeite daran um sie aufzulösen. Triff Entscheidungen, trenne dich vom Partner, wechsle den Beruf, beschäftige dich mit einem Projekt das dir Spass macht usw…

Du wünschst dir professionelle Hilfe um Blockaden zu lösen?

Ich bin Hypnosetherapeut und unterstütze dich gerne zur gewünschten Veränderung. Hypnose gehört zu den erfolgreichsten Therapie-Methoden um gezielt Blockaden zu lösen.

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2. Welches ist das richtige Ernährungskonzept?

Die Ernährung ist mit 40% der zweitstärkste Einflussfaktor zum Abnehmen.

Es gibt zig Diäten und Methoden um abzunehmen. Ein Dschungel an Rezepten, Kochbüchern, Videos, Nahrungsergänzungen. Vergiss all das, denn es verursacht nur Stress und du investierst eine Menge Geld, machst dich unabhängig für nichts.

Was meine ich damit? Stell dir mal vor du gehst in eine Ernährungsberatung oder machst einen Blutanalyse. Du bekommst danach exakt einen Plan wie du dich ernähren sollst. Was du essen darfst und was nicht.

Oft ist dies eine enorme Umstellung und fast ein Schock. Zudem macht es sicher keinen Spass.

Schlimm wird es, wenn man sich so abhängig fühlt vom Plan so dass Ängste und Druck entsteht. Vielleicht weil du in die Ferien gehst oder den Plan vergisst und dann dich nicht mehr an die Ernährung halten kannst. Man fühlt sich abhängig.

Wie du selbst dein ideales Ernährungskonzept bestimmen kannst

Ich finde es immer sehr wichtig, das man zum erreichen eines Zieles versteht warum es funktioniert und wie der Weg dorthin ist. So ist man unabhängig und selbst bestimmt.

Ernährung ist viel einfacher als du denkst. Es gibt ein paar Grundprinzipien, die es zu beachten gilt. Verstehst du diese Grundprinzipien, dann verstehst du auch warum dein Körper sich verändern wird und du abnimmst.

Werde diese Prinzipien eingehalten erfolgt dein Idealgewicht automatisch. Du bist unabhängig und hast die Kontrolle in deiner Hand.

Die 4 Grundprinzipien für ein ideales Ernährungskonzept:

1. Essen macht Spass
2. Der richtige Nahrungs-Mix
3. Der Kalorienbedarf entscheidet
4. Eine gute Sättigung

1. Essen macht Spass

Es kann nicht sein das ein gutes Ernährungskonzept einseitig und langweilig ist. Jedes extrem endet in Frust. Daher soll die Ernährung abwechslungsreich sein. Abwechslungsreich heisst es darf auch mal Wein, Bier, Pizza, Käse, Kebap, Hamburger etc. dabei sein. Und du sollst nicht jede Kalorie zählen und werten.

2. Der richtige Nahrungs-Mix

Damit ist der richtige Mix und Verhältnis gemeint aus Eiweiss, Fett und Kohlenhydraten. Dazu gehören aber auch Vitamine und Mineralstoffe. Mit dem richtigen Mix fühlst du dich energievoller und dein Stoffwechsel arbeitet viel optimaler.


Als Faustregel gilt:

  • Iss 2 – 3x pro Tag
  • Iss wenig Kohlenhydrate (20%) und Fette (10% und viel Eiweiss (70%).
  • Iss viel Gemüse und trinke viel Wasser
  • Iss langsam und nie abgelenkt durch z.B. TV


Die besten Kohlenhydrate

  • Reis Vollkorn
  • Süsskartoffeln
  • Salzkartoffeln
  • Karotten gekocht
  • Haferflocken
  • Bohnen und Erbsen


Die besten Fette

  • Avocado
  • Kokos
  • Nüsse
  • Lachs
  • Chia Samen
  • Oliven


Die besten Eiweisse

  • Roter Tunfisch
  • Poulet
  • Truten
  • Eier
  • Lachs
  • Rind
  • Crevetten


Das beste Gemüse

  • Brokkoli
  • Blumenkohl
  • Spinat
  • Edamame
  • Peperoni
  • Eisbergsalat


Die besten Vitamine

  • Orangen
  • Ananas
  • Apfel
  • Kokosnuss
  • Grapefruit
  • Passionsfrucht

3. Der Kalorienbedarf entscheidet

Unter Kalorienbedarf ist gemeint wie viele Kalorien dein Körper braucht pro Tag für seine Tätigkeiten.

Je nach dem ob du Frau oder Mann bist ist dies verschieden. Dazu kommt es noch auf die körperliche Tätigkeit an. Arbeitest du im Büro oder z.B. auf dem Bau.

Eine Frau braucht ca. 1700 Kalorien
Ein Mann um die 2400 Kalorien

Grundprinzip
Ist der Kalorienbedarf höher als der Körper wirklich benötigt, dann nimmst du zu.
Ist der Kalorienbedarf tiefer als der Körper wirklich benötigt, dann nimmst du ab.

Das Kalorientotal ist entscheidend für die Zu- oder Abnahme.
Bedeutet: Du kannst nicht zunehmen auch wenn du dich jeden Tag einzig von einem Sack Pommes ernährst. Warum? Weil du immer unter deinem Kalorienbedarf bist.

Jedoch wichtig ist für die Lebensqualität und Gesundheit des Körpers, wie sich das Kalorientotal zusammensetzt. Also wie ist der Mix der Kalorien bestehend aus Eiweis, Fett und Kohlenhydraten.

Ich kann 15 Tafeln Schokolade Essen um auf 1500 Kalorien zu kommen oder ich kann 1 Schokolade, Gemüse und Fleisch essen was sicher optimaler ist um 1500 Kalorien zu erreichen.

4. Eine gute Sättigung

Deine Sättigung entscheidet ob du Hunger hast oder nicht. Ernährst du dich gut und ausgeglichen, dann hast du ca. nach 5h wieder das erste Hungergefühl. Ernährst du dich nicht gut, dann kommt das Hunger und Gelüste Gefühl schon vorher.

Dein Sättigungsgefühl wird beeinflusst durch 2 Faktoren:
1. Portionsgrösse
2. Ernährungsmix
2. Blutzuckerspiegel

Portionsgrösse
Wenn wir essen, dann essen wir mit unseren Sinnen. Wir schmecken, riechen, sehen und über unsere Sinne werden Signale an unser Hirn gesendet. Auch andere Organe wie Darm und Magen sowie unser Mund-Gaumen senden Signale.

Sehen wir einen Teller randvoll gefüllt mit Essen so nehmen unsere Augen dies auf und senden ein Signal an unser Hirn mit der Message: „Hey es hat noch mehr und lass ja nichts im Teller stehen, denn das gehört sich nicht, iss aus.

Schöpfst du mehr raus als du benötigst, dann isst du automatisch mehr und das Sättigungsgefühl wird hinausgezögert durch deine Sinne.

Ernährungsmix
Wenn du dich ausgeglichen ernährst mit viel Gemüse, Fleisch, Fisch und Kohlenhydraten etc., dann hast du länger ein Sättigungsgefühl. Der Körper bekommt alle Nährstoffe die er braucht.

Brokkoli und Blumenkohl sind sehr gute voluminöse Gemüse die den Magen füllen. Zudem kannst du auch vor dem Essen immer zuerst ein Glas Wasser trinken. Das hilft auch für ein Sättigungsgefühl.

Blutzuckerspiegel
Kennst du vielleicht das Gefühl, wenn du in den Mac Donalds gehst mit Hunger und du isst viel. Danach denkst du uff für heute habe ich gegessen und bin voll. Nach 2h kommt schon wieder ein Hungergefühl.

Das erneute Hungergefühl wird ausgelöst, wenn der Blutzuckerspiegel nach starkem und schnellem Anstieg durch Insulin gesenkt wird. Dieses Auf und Ab des Blutzuckerspiegels löst das Hungergefühl aus.

Deshalb ist es wichtig dieses Auf und Ab durch die Ernährung zu vermeiden. Am besten gelingt dir dies durch wenig Zuckerhaltige Produkte. Wenig Kohlenhydrate, Alkohol, Süssgetränke, Süssigkeiten, Konfitüre und Gebäcke etc.

3. Bewegung - Sport

Es tut gut sich zu bewegen, den Körper zu spüren und die Ausschüttung der Glückshormone anzukurbeln.

Doch Bewegung und Sport ist nicht immer einfach umzusetzen. Und um Gewicht abzunehmen ist es nicht die wichtigste Massnahme. Konzentriere dich zuerst auf Kopf und Ernährung, dann auf Bewegung.

Meine Empfehlung

Weniger ist mehr. Fange mit kleinen einfachen Schritten an. Gehe in die Natur, mache einen Spaziergang von 15 Minuten. Suche dir etwas das dir wirklich Spass macht zu bewegen.

Tanze mit Musik zu Hause oder beginnen mit 10-20 Liegestützen und Kniebeugen pro Tag. Hauptsache du musst nicht mehr als 30 Minuten investieren und bist unabhängig von einem Ort, Fitness etc.

Sei kreativ, bestimmt findest du etwas was gut zu dir in deinen Alltag passt.

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